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Hohe Domkirche Trier |
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Die Geschichte der ältesten Kirche Deutschlands, des Trierer Domes, reicht zurück bis in die früheste Zeit des Christentums. Eine bischöfliche Kirche bestand wohl schon um das Jahr 180; eine historisch bezeugte Folge von Bischöfen läßt sich aber erst seit Mitte des 3. Jahrhunderts nachweisen. Welchen Rang die Trierische Kirche und ihre Bischöfe bereits ein halbes Jahrhundert später hatten, zeigt die Anfang des 4. Jahrhunderts von Kaiser Konstantin erbaute gewaltige Doppelkirche, damals die größte im ganzen römischen Reich. Am Ende des gleichen Jahrhunderts, in gratianischer Zeit, entstand dann der heute noch fast 30 m hoch erhaltene antike Kern des Trierer Doms. Aber auch die Beziehungen des Doms zum Weinbau reichen weit zurück. So werden schon in einem Statut aus dem Jahre 1249 die Mitglieder des Trierer Domkapitels für die Zeit der Weinlese von ihrer Residenzpflicht befreit. Die hohe Domkirche besitzt heute in zwei Weingütern 22 ha Rebfläche: den Scharzhof bei Wiltingen an der Saar und das Gut Avelsbach bei Trier. Der Scharzhof war bis zur Fanzösischen Revolution Klostergut. Durch die Säkularisation kam der ganze Klosterbesitz in Privathand. In den Jahren 1851/1852 erwarb die Hohe Domkirche einen Teil des Scharzhofbesitzes und bewirtschaftet dort heute rund 6,4 ha. |
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